manager magazin: Herr Mody, seit Jahresbeginn sinken die Wachstumsprognosen, auch wenn niemand eine Rezession erwartet. Bevor Sie nach Princeton gingen, waren Sie beim Internationalen Währungsfonds lange für Europa zuständig. Wie besorgt sind Sie?

Ashoka Mody: Besorgter als die meisten anderen. Mein Modell für das globale Wachstum ist sehr einfach: Es gibt zwei große Wirtschaftsmächte: die USA und China. Die USA folgen ihrem eigenen Rhythmus, weil sie so groß sind. Donald Trumps Fiskalstimulus hat das Wachstum zuletzt künstlich angeheizt, 2019 dürfte es sich deutlicher verlangsamen als erwartet. Noch wichtiger für die Welt ist aber, dass sich auch die Konjunktur Chinas abschwächt. Denn China prägt die Dynamik des Welthandels. Gerade für Deutschland ist das entscheidend.

Inzwischen haben wir hier aber auch eine robuste Binnenkonjunktur.

Dieser Eindruck beruht nur auf einer arithmetischen Ableitung. Wenn der deutsche Export lahmt, sieht es zunächst so aus, als bleibe die Binnennachfrage kräftig.

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