Von seinem Büro im beschaulichen und steuergünstigen Schweizer Zug plant Alessandro Preda einen Feldzug. Der frühere Europa-Chef des Gastronomieriesen Autogrill will für den Finanzinvestor Kharis Capital einen der größten Restaurantkonzerne Europas schaffen. 

Das notwendige Kapital stammt von superreichen Familien. Mitgründer von Kharis ist Daniel Grossmann, der zuvor das Vermögen mehrerer Familien verwaltet hat, die durch den Biergiganten AB Inbev zu Wohlstand gekommen waren. Sein Kompagnon Manuel Roumain arbeitete für die Stiftung des verstorbenen Bankiers Edmond Safra. Sie haben Preda engagiert, um mit den Angriff planvoll umzusetzen. Mit uns hat er erstmals ausführlich über seine Vorhaben gesprochen.

manager magazin: Herr Preda, selbst für Insider ist Kharis Capital eine Blackbox. Man hört nur, dass Sie große Pläne haben und dafür Geld von 70 superreichen Familien eingesammelt haben. Aber wer steckt wirklich hinter Ihrem Vorhaben einen der größten Restaurantkonzerne Europas aufzubauen?

Alessandro Preda: Kharis Capital ist keine klassische Fondsgesellschaft. Wir richten uns an Familien, die eine langfrstige Investition im Konsumgüterbereich anstreben. Von diesen Investoren erhalten wir Kapital  für individuelle Projekte. Unsere Investition in das Restaurant-Geschäft wird operativ von einem von mir koordinierten Team aus 20 erfahrenen Führungskräften geleitet. 

Sie haben 2016 die belgische Burger-Kette Quick geschluckt und zuvor die Franchise-Betriebe von Burger King in Italien, Griechenland, Polen und Rumänien übernommen, im Vorjahr kamen die französische Kette O`Tacos und das deutsche Fischrestaurant Nordsee dazu. Kaufen Sie alles, was auf den Markt kommt?

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