Ende März versammelte sich die Kunstszene zur Art Basel in Hongkong, die VIPs freuten sich auf ihre Preview mit dem heißesten neuen Stoff der Region.

Und was macht Zeng Fanzhi (54) am Vorabend? Der chinesische Maler eröffnet in der Galerie Gagosian einfach mal eine Schau mit Werken anderer Künstler, von denen zu allem Überfluss kein einziges zu kaufen ist. Eine donnernde Machtdemonstration!

Der Künstler steht in schwarzen Ledersneakern und zugeknöpftem dunklem Jackett vor Stillleben von Giorgio Morandi, Paul Cézanne und Sanyu, einem chinesischen Frankreich-Exilanten der 30er Jahre. "Ich betrachte diese Ausstellung als mein Kunstwerk", sagt Zeng mit der leisen Stimme eines Mannes, der schon lange nicht mehr um Gehör kämpfen muss.

Ein Kunststück war es ohne Zweifel. Zeng hat es offensichtlich nicht mehr nötig, eigene Bilder beim wichtigsten Käufertreffen Asiens auszustellen. Er gehörte 2018 mit 27 Millionen Dollar Jahresumsatz zu den 80 gefragtesten Malern bei Auktionen, zeigt der mm-Kunstindex,

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