Es war gegen Ende des turbulenten Siemens-Jahres 2014, als Michael Sen (49) seinen nächsten Karrieresprung sicher glaubte. Der Finanzchef hatte die Medizintechniksparte in mühseliger Kleinarbeit wieder fit gemacht und das gegenüber Konzernboss Joe Kaeser (60) auch deutlich kommuniziert. Sein Lohn, so hoffte Sen, werde der Chefposten der Healthcare-Sparte sein, wenn Hermann Requardt (63) abtritt. Der Techniker alter Schule hatte das wertvollste Siemens-Geschäft sechs Jahre lang geleitet.

Tatsächlich hatte Kaeser seinem engen Weggefährten Sen immer wieder signalisiert, dass er ihn sich als obersten Medizinmann vorstellen könnte. Allerdings war Sen nicht der Einzige, der sich für Requardts Job interessierte: Auch die Chefs der beiden operativen Geschäfte – Bernd Montag (48) für die bildgebenden Großgeräte (Imaging) und Labordiagnostiker Michael Reitermann (55) – machten aus ihren Ambitionen kein Hehl.

Den entscheidenden Trumpf zog schließlich Montag: Er präsentierte ein Jobangebot des niederländischen

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