Fast ein Jahrhundert lang waren die Viessmanns aus Allendorf in Hessen Kellerkinder. Ihre Heizgeräte versahen den Dienst im Dunkeln, in Gesellschaft von Werkbänken, Sprudelkisten und aussortiertem Spielzeug. Das taten sie zwar so gut, dass ihre Firma prächtig wuchs und gedieh (die, das sei nicht unterschlagen, auch schon seit den 70er Jahren Solaranlagen fürs Dach feilbietet). Mit 3,7 Milliarden Euro Vermögen rangiert die Familie heute auf Rang 43 der reichsten Deutschen. Aber es war doch ein recht emotionsarmes Business: Alle erdenkbaren Kalt-Warm-und-Wasseranlagen solide zusammenzuschweißen, die andere dann in dunklen Nischen verbauen und warten.

Als der Internetriese Google 2014 drei Milliarden Dollar für Nest ausgab, einen Hersteller von intelligenten Thermostaten, war den Viessmanns klar: Entweder würde die Digitalisierung sie aus dem Keller verjagen oder sie müssten selbst ans Licht kommen. Wohlbefinden verkaufen statt Anlagen eben.

In einem im heimischen Mittelstand raren Akt realistischer

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