Lorenz Bahlsen (72) und seine Familie gehören zu den scheuesten Unternehmerclans der Republik. Keine öffentlichen Auftritte, keine Fotos des Patriarchen, nur alte Kennziffern der Neu-Isenburger Lorenz Snack-World, jener Firma, die mit ihrem salzigen Knabberzeug weithin bekannt ist.  

2019 gerieten die Hessen doch in die Schlagzeilen. Die Verbraucherzentrale Hamburg kürte die Lorenz-Chipsletten zur „Mogelpackung des Jahres“: Lorenz hatte die Füllmenge von 170 auf 100 Gramm reduziert und damit den Preis um bis zu 70 Prozent angehoben. Die unbekömmliche Auszeichnung hat das Image der Firma weiter ramponiert. Lorenz gilt als altbacken, neue Produkte werden meist von der Konkurrenz abgekupfert.

Vorbei die Zeit, in der die Innovationsfreude der Gründer den Aufbau des salzig-süßen Milliardenreichs ermöglichte. Die Bahlsens erfanden den Leibniz-Keks und brachten 1935 die ersten Salzstangen in deutsche Läden. Ein heftiger Streit in der Sippe führte 1999 zur Spaltung der Firma. Werner Bahlsen (70)

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