Klaus Gehrig (70) spricht gerne und mit Recht von seinen „sehr großen Entscheidungsbefugnissen“. Denn er steht der Schwarz Unternehmenstreuhand (SUT) vor, die 100 Prozent der Stimmrechte bei der Schwarz-Gruppe hält und damit das Sagen bei Lidl und Kaufland hat. Nun aber möchte Inhaber Dieter Schwarz (79), dass sich Gehrig ein Stück zurücknimmt.

Die SUT ist die Schaltzentrale des Konzerns. Dort verfügt Gehrig über wesentlich mehr Macht als ein gewöhn­licher Aufsichtsratschef: Er definiert die Strategien der beiden Handelsketten, greift ins operative Geschäft ein und besetzt alle Leitungspositionen. Die übrigen SUT-Mitglieder beraten lediglich; entscheiden können sie nichts. 

Auch weiterhin werden Gehrig und natürlich Schwarz alle wichtigen Beschlüsse fassen. Doch das Gremium wird künftig häufiger als nur vierteljährlich tagen; die Hereinnahme von Topleuten soll es nach und nach auf Augenhöhe mit den beiden Chefs bringen. Nur so, das hat Schwarz inzwischen erkannt, kann er den Konzern mit seinen

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