Der Kamerahersteller Leica ist für Andreas Kaufmann (65) eine Art Lebensaufgabe. Der Österreicher, früher Lehrer an einer Waldorfschule und reich geworden durch einen Erbfall, übernahm von 2004 bis 2006 das damals marode Unternehmen. Später gab Kaufmann dem Private-Equity-Haus Blackstone einen 45-Prozent-Anteil ab, der Rest liegt noch bei ihm.

Zwischenzeitlich liebäugelte Kaufmann sogar mit einem Börsengang. Die Amerikaner wollten aussteigen, fanden aber zum geforderten Preis keinen Käufer. Als Alternative sollte das Blackstone-Paket aufs Parkett gebracht werden.

Inzwischen haben die beiden Eigentümer den Gedanken fallen lassen. Leica ist in Turbulenzen geraten, Aufsichtsratschef Kaufmann muss erst einmal restrukturieren.

Eigentlich war für das Geschäftsjahr 2018/19 (endete im März) eine zweistellige Umsatzsteigerung geplant. Tatsächlich fielen die Erlöse von 413 Millionen auf unter 400 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sackte um mehr als 10 Prozent auf 40 Millionen Euro.

Grund

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