Es ist so etwas wie der große Lauschangriff von Facebook und Amazon, Apple und Google. Die Techkonzerne ließen die Aufnahmen ihrer elektronischen Sprachassistenten von Angestellten abhören und aufzeichnen, Vulgäres und peinlich Intimes war darunter, so wie das Leben eben spielt. Facebook setzte dafür sogar Hunderte externe Dienstleister ein. Die öffentliche Empörung war so groß, dass die US-Konzerne den Stopp ihrer Abhörattacken versprachen.

In Europa jedoch wird weiter mitgehört. Dabei geht es durchweg um sensible Informationen: die privaten Finanzen. Viel delikater aber noch: Der Kreis der potenziellen Mithörer ist größer als bislang bekannt.

Seit Januar 2018 müssen die Geldinstitute in Europa praktisch alle Telefonate mit Kunden aufzeichnen. Der Grund für die Mitschnitte ist eine EU-Richtlinie namens MiFID II, die Käufer von Finanzinstrumenten schützen soll. Über die Aufzeichnungen mussten Banken alle Kunden informieren, die eine Telefonberatung nutzen.

Schon das ist unpopulär. Eine Umfrage

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