Es war vor allem ein Verband, der in den vergangenen Wochen heftig auf Peter Altmaier und dessen kritikwürdige Nationale Industriestrategie eingedroschen hat: Die Familienunternehmer. Der Präsident dieser Interessengemeinschaft, ein gewisser Herr von Eben-Worlée, war bis dahin in Politik und Medien weitgehend unbekannt. Nun aber sah er die Chance, auf großer Bühne – und auf Kosten eines geschwächten Bundeswirtschaftsministers – Stärke zu simulieren. Bei näherer Betrachtung indes war der Aufschrei des Funktionärs vor allem ein verzweifelter Schrei nach Aufmerksamkeit. Und mithin ein Indiz, wie wenig mittelständische Interessen in Berlin gehört werden. Denn Familienunternehmen kommen in so gut wie jeder (wirtschafts-)politischen Sonntagsrede vor, aber eben nicht im politischen Tagesgeschäft.

Das Hauptproblem, warum die Interessenvertreter des Mittelstands mit ihren Anliegen politisch nicht durchdringen, liegt bei ihnen selbst – und hat im Wesentlichen vier Ursachen: krasses Legitimationsdefizit,

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