Diesen Text können Sie sich als Audiostory auch vorlesen lassen: Der andere Elektro-Boom

Der Deal, der ihr Leben für immer veränderte, ist gerade mal ein paar Monate her. 12,8 Milliarden US-Dollar! Und das kurz vor Weihnachten. "Es war surreal, ein unglaublicher Moment", sagt James Monsees (39), Adam Bowen (43) nickt.

Die beiden Männer, eher zart im Auftritt, sitzen an einem Dienstag Ende April im Büro ihrer Firma Juul in Manhattan. Sie sind wegen einer Preisverleihung in der Stadt. Eigentlich arbeiten sie von San Francisco aus an ihrer "Mission": die Menschheit mit ihren Produkten zu erlösen. Typisch Silicon Valley.

An jenem 20. Dezember 2018 hat ihr größter Widersacher, die Altria Corporation, verkündet, sich ihnen auszuliefern – und fürstlich dafür zu bezahlen. Monsees und Bowen sind seitdem auf dem Papier Milliardäre.

"Wir hatten nicht erwartet, dass es so schnell geht", sagt Monsees. Dass ein Weltkonzern wie Altria die Ablösung des eigenen Hauptprodukts auch noch beschleunigen würde.

Altria, früher Philip Morris Inc., ist einer der größten Tabakkonzerne der Welt. Der Hersteller von Marlboro oder L&M ist für die Hälfte der US-Zigarettenproduktion verantwortlich. Der tendenziell sinkende Umsatz lag zuletzt bei gut 25 Milliarden Dollar, knapp 7 Milliarden blieben davon als Gewinn hängen. Zigaretten sind nach wie vor ein verdammt gutes Geschäft. Eigentlich.

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