Wenn Jörg Gerbig (38) vom Ende des "Pizzakriegs" erzählt, gibt er sich betont gelassen. "Es war beiden Seiten immer klar, dass es auf einen Zusammenschluss hinausläuft", sagt der Mann mit den langen, dunkelblonden Locken dann und fährt analytisch fort. Der Deal zwischen Takeaway, für das Gerbig heute arbeitet, und Niklas Östbergs (39) Delivery Hero habe die Aktie "signifikant" nach oben getrieben – und das sei ja grundsätzlich eine gute Sache. Und irgendwann musste einer ja mal nachgeben – nicht wahr?

Dabei hielt der Konkurrenzkampf ums online bestellte Essen Gerbig fast zehn Jahre lang auf Trab. Gerade in den Anfangsjahren waren immer wieder auch Berliner Staatsanwälte involviert, denn es wurde gern foul gespielt. Regelmäßig lief es auf eine Frage hinaus: Wer wächst am schnellsten und schluckt die Konkurrenz?

Heute ist Gerbig Deutschlands Lieferkönig. Von Berlin aus arbeitet er für fast 18.000 Restaurants, denen die Takeaway-Tochter Lieferando allein im ersten Quartal 2019 fast zehn Millionen

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