Ein wilderes Experiment hat die Konsumgüterindustrie noch nicht gesehen: Auf der einen Seite die deutsche Reimann-Familie, die mit den Milliardenzukäufen ihrer JAB Holding beispielsweise den weltweiten Kaffee- und Softdrinkmarkt aufrollen will und den Duft- und Parfümeriekonzern Coty (Wella, Clairol) beherrscht. Die Masterminds hier: Die beiden JAB-Chefs Peter Harf (73), der die Aufkaufmaschine entwickelt hat, und Olivier Goudet (54). Inzwischen vertrauen neben den Reimanns auch andere Harf und Goudet ihr Geld an. Verwaltete Summe insgesamt: rund 100 Milliarden Dollar.

Auf der anderen Seite der brasilianische Milliardärsclub 3G, die zweite Übernahmemaschine der Konsumgüterwelt, die zusammen mit belgischen Pendants (und vielen Schulden) den weltgrößten Bierkonzern zusammengekauft hat: AB InBev, mit Marken wie Beck's, Corona, Stella Artois oder Budweiser – und zuletzt ebenfalls verstärktem Interesse an alkoholfreien Getränken. Umsatz derzeit: rund 55 Milliarden Dollar.

Das Ziel jeweils: Marktdominanz,

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