Wenn Ian Osborne (36) sagt, die Gründer und CEOs von Start-ups sollten im Mittelpunkt stehen und nicht er als Investor, dann mag das stimmen. Richtig ist aber auch, dass der Brite alles tut, um unerkannt zu bleiben. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass er inzwischen einer der wichtigsten Techinvestoren Europas ist.

Start-ups untersagt er, als Investor genannt zu werden. In Datenbanken tauchen seine Investments nicht auf. Eine Fondswebsite seines Firmenportfolios gibt es nicht. Osborne hat nicht einmal bekannt gegeben, dass er einen Fonds aufgelegt hat. Es wirkt so, als habe Osborne etwas zu verbergen.

Der geheimniskrämerische Brite ist beim britischen Fintech TransferWise dabei, er hält einen kleinen Anteil der monströs bewerteten chinesischen Alibaba-Ausgründung Ant Financial. In Deutschland gehören ihm Teile des Fernbusdienstes FlixBus und des Digitalversicherers Wefox. Bei der mit 3,2 Milliarden Euro bewerteten Digitalbank N26 ist der Brite mit knapp 15 Prozent der Anteile inzwischen Hauptinvestor.

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