Der Stillstand kam auf Raten. Hamburg–Mailand war vor zwei Wochen die erste FlixBus-Linie, die Markus Klein einstellen musste. „Das kam über Nacht“, sagt Klein, Chef des Kölner Busunternehmens Univers, das im Auftrag von FlixBus fährt. Die Frequenz auf verbliebenen Strecken wie Köln–Kopenhagen wurde nach und nach heruntergefahren, bis am vergangenen Dienstag der „K. o.“ (Klein) folgte. Univers’ 25 Fernbusse stehen vorerst still.

FlixBus, bis vor wenigen Wochen noch einer der Stars am deutschen Start-up-Himmel, ist jäh abgestürzt. Und die Busunternehmen, die wie Univers für FlixBus arbeiten, trifft es gleich doppelt hart: Weil ihre Leasingverträge oft Jahresleistungen über 200.000 Kilometer vorsehen, müssen sie trotz Stillstand besonders hohe Fixkosten stemmen.

Klein ist einer von gut 100 „Partnern“, die für den deutschen Fernbusmonopolisten das Liniennetz bestreiten. Sie sind dabei an die Weisungen von FlixBus gebunden, denn das Start-up operiert als Plattformunternehmen wie der Ferienzimmervermittler

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