Die Justiz hat sich festgebissen an Robert Mundt (55). Für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von FlexStrom, der den Discountanbieter im April 2013 in die Pleite ritt, wird es ernst. Das Landgericht Berlin hat die Anklage der Staatsanwaltschaft zugelassen, im Oktober beginnt die Hauptverhandlung. Der Vorwurf lautet Untreue. 

Keine Unternehmensinsolvenz in Deutschland hat so viele Betroffene zurückgelassen wie der Konkurs von FlexStrom. 835.000 Gläubiger wurden geschädigt, 500 Millionen Euro Schulden angehäuft. Mundt und seine Co-Manager hatten Strom zum Billigstpreis verkauft und die Kunden per Vorkasse zahlen lassen. Die Umsätze des Unternehmens mit dem Werbeslogan "Verboten günstig" explodierten; aber das System trug sich nur, so lange genügend neue Kunden hinzukamen. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Chef Mundt vor, er habe kurz vor der FlexStrom-Pleite zu Unrecht üppige Tantiemen über rund 880.000 Euro überwiesen. Vergangenen August hatte die Behörde deswegen Anklage erhoben.

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