Deutschlands risikoscheuen Sparern droht ein schwarzer Oktober: Der Zins für ihre Geldanlagen könnte erstmals effektiv ins Minus rutschen. Tagesgeld und Sparbuch bringen schon heute fast keine Rendite mehr. Künftig lässt sich damit womöglich nicht einmal mehr das Eingezahlte erhalten.

Forciert wird dieses Szenario von der Geldpolitik. Die EZB hat nach der Sommerpause energische Schritte zur Nachfragebelebung beschlossen: Sie senkt ihren Einlagensatz von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent, verschärft also den Strafzins, den die Banken zahlen müssen, wenn sie überschüssige Mittel bei der Zentralbank deponieren. Diese Parkgebühr trägt letztlich in irgendeiner Form der Bankkunde. 

Ab November will die Notenbank zudem ihre Nettokäufe von Anleihen wieder aufnehmen, 20 Milliarden Euro pro Monat sind angekündigt. Schon jetzt ist der Bondmarkt so heißgelaufen, dass der Effektivzins einer zehnjährigen deutschen Bundesanleihe negativ ist.

"Enteignung" und "Betrug", schreien Euro-Kritiker. Doch auch ökonomisch

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