John Legere (60) ist ein begnadeter Verführer. Ob Kunden, Mitarbeiter oder seine sechs Millionen Twitter-Follower – der CEO der Telekom-Tochter T-Mobile US erzählt dem Publikum stets genau die Geschichte, die es hören möchte.

Derzeit muss er sich in eine besonders schwierige Zielgruppe einfühlen: Politiker und Beamte. Legere und Telekom-Chef Timotheus Höttges (56) wollen T-Mobile mit dem Konkurrenten Sprint verschmelzen, gemeinsam entstünde die Nummer drei auf dem US-Markt. Dazu benötigen sie die Zustimmung des US-Justizministeriums und der Kommunikationsbehörde FCC. Und die ist keineswegs sicher. Mehrere Kongressabgeordnete haben Bedenken angemeldet und versuchen, die Behörden entsprechend zu beeinflussen.

Ein Scheitern wäre ein Desaster für die Telekom. T-Mobile US ist ihr wichtigster Umsatzbringer, Höttges hat die Fusion mühsam mit Masayoshi Son (61) ausgehandelt, dem Chef der Sprint-Mutter Softbank. "Einen echten Plan B gibt es nicht", heißt es in seinem Umfeld. Die US-Tochter würde ihren

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