Martin Stopper ist geschäftsführender Gesellschafter der Kanzlei Lentze Stopper in München. Er gilt als einer der renommiertesten Sportrechtler im Land. Zu seinen Mandanten gehören viele Fußballklubs ebenso wie Profiligen und Verbände. Er ist Mitherausgeber des Handbuchs „Fußball-Recht“ und der Zeitschrift „Sport und Recht“.

manager magazin: Herr Stopper, in der Corona-Krise kämpfen viele Klubs der 1. und 2. Bundesliga ums Überleben, obwohl die Branche jahrelang boomte. Der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), Christian Seifert, will dem Profifußball nun neue Regeln geben, um ihn wirtschaftlich stabiler zu machen. Er hat etwa angeregt, Spielergehälter zu deckeln und Beraterhonorare zu begrenzen. Eine gute Idee?

Martin Stopper: Der wirtschaftliche Erfolg des Profifußballs in den vergangenen 20 Jahren hat sich auf einer sehr steilen Kurve in irrationale Dimensionen bewegt. Und dabei hat man das freie Spiel der Kräfte walten lassen, das seine Sogwirkung fast nur in eine Richtung kanalisiert hat: Spielergehälter, Transferzahlungen und Beraterhonorare, jedenfalls im Luxussegment. Das ist schwer wieder einzufangen, aber man muss damit jetzt anfangen – und das geht nur durch knallharte Regulierung. Sonst fährt der Fußballzug mit Vollgas an die Wand.

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