Die Bedeutung strategischer Optionen gehört für Studenten der Betriebswirtschaft seit Jahrzehnten zum Basisstoff. Martin Zielke (56), der das Fach zwischen 1985 und 1990 in Göttingen studierte und seit drei Jahren an der Commerzbank-Spitze steht, scheint diese Kunst dennoch zu hoch. Zumindest steht seine Bank seit ein paar Wochen planlos in Frankfurts Finanzviertel herum, seit Zielkes großes Fusionsprojekt mit der Deutschen Bank zerbarst. Der Mann, so verzweifelt man inzwischen auch intern, denke nicht in Optionen.

"Zielke hat alles auf die Fusionskarte gesetzt und Glaubwürdigkeit verloren, wenn es jetzt darum geht, einen Plan B zu entwickeln", dringt es aus seinem Aufsichtsrat. Und einer von Zielkes Führungskräften sekundiert: "Die Bank hat in den Fusionsgesprächen schlecht ausgesehen, weil es wirkte, als ob man um jeden Preis den Zusammenschluss wollte. Und jetzt sieht sie wieder schlecht aus, weil Zielke von vornherein andere Optionen als deutlich unterlegen dargestellt hat."

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