Juristen, Ökonomen, Ärzte jedweder Couleur – die Mieterschaft des Palais Preysing im Herzen Münchens deckt bereits ein breites Kompetenzfeld ab. Nun entwickeln die Aufsichtsratschefs, die im Dachgeschoss des spätbarocken Gebäudes in einer Bürogemeinschaft über den Geschicken deutscher Konzerne brüten, auch noch Expertise bei einem sehr speziellen Karrierethema: gesichtswahrende Abschiede.

So gibt Joachim Faber (69) seinen Posten bei der Deutschen Börse auf; und das im Frühjahr 2020, ein Jahr vor Ablauf seiner Amtszeit. Die Gründe für den Rückzug, grobe Fehler etwa im Umgang mit Ex-CEO Carsten Kengeter (52), verblassen bereits. Faber wird einen einigermaßen eleganten Abgang hinlegen.

Bürokollege und Kumpel Paul Achleitner (63), Chefaufseher der Deutschen Bank, könnte bald eine ähnliche Idee benötigen. Gewählt ist er bis 2022, in den sieben Jahren seiner Amtszeit hat er drei Vorstandschefs sowie Milliarden an Kapital verheizt, der Börsenwert hat sich auf gut 20 Prozent des Eigenkapitals verkrümelt.

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