In seinem jüngsten Brief an die Mitarbeiter versuchte sich Manfred Knof (54) Mitte Dezember mit einer frohen Botschaft. Der Privatkundenchef der Deutschen Bank hob hervor, die Kunden der blauen Marke (Deutsche) könnten künftig auch an den Schaltern der 3300 Vertriebspartner der gelben Marke (Postbank) bedient werden. Möglich seien "perspektivisch Ein- und Auszahlungen sowie Überweisungen".

Unabhängig davon, dass die Abwicklung von Schaltergeschäften mit der Zukunft des Bankings ungefähr so viel zu tun hat wie der Weihnachtsmann mit dem Osterhasen: So mancher Blau-Kunde wird bald gar nicht umhinkönnen, die Postbank zu betreten. Seine Deutsche-Bank-Filiale wird geschlossen.

200 bis 300 der rund 1300 Standorte sollen bis 2022 verschwinden. Wie viele genau auf gelb und blau entfallen, daran wird noch getüftelt. Alte Vereinbarungen mit der Deutschen Post lassen es aber nicht zu, jährlich mehr als 50 Postbank-Filialen zu schließen.

Knof steht unter Sparzwang, schließlich ist das der Kern der Strategie

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