Es gibt eine Stärke Paul Achleitners (62), die selbst seine größten Kritiker nicht ­bestreiten: Der Oberkontrolleur der Deutschen Bank ist rhetorisch so beweglich, dass er sich selbst aus extremen Drucksituationen heraustexten kann. Ende April haben ihn diese Fähigkeiten kurzfristig im Stich gelassen.

Achleitner sagte der „Financial Times“, dass er von einem grundsätzlichen Umbau des Investmentbankings nichts halte – der Sparte, die mit einer Reihe unprofitabler Geschäfte den Niedergang der Bank beschleunigt. Der interne Furor war gewaltig. Rund drei Wochen brauchte Achleitner dieses Mal, um sich verbal zu befreien: „Wir müssen noch schneller und radikaler umbauen“, formulierte er auf der Hauptversammlung Ende Mai.

Für den Österreicher naht damit das Ende eines langen Erkenntnisprozesses – und das Eingeständnis des eigenen Scheiterns. Achleitner hatte sein Amt 2012 mit dem Anspruch angetreten, das Haus unter den weltbesten Investmentbanken zu etablieren. In wenigen Wochen wird dieser Anspruch,

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