Richard Lutz (55), als Bahnchef erfolglos, hat es zumindest in einer Fertigkeit zu Meisterschaft gebracht: Überleben durch Harmlosigkeit. Ob beim Rapport vor dem Verkehrsminister, ob im Fernsehstudio – Kritik kontert Lutz mit unschuldigem Lächeln und devoten Sprüchen ("da leide ich natürlich mit").

Umso erstaunlicher, dass der Bahnvorsteher auch eine ganz andere Seite besitzt. Abseits der Öffentlichkeit kämpft er derzeit mit grimmigem Eifer gegen eine ihm missliebige Kandidatin für den Vorstand: Sigrid Nikutta (50).

Wichtige Teile des Aufsichtsrats – unter anderem Vertreter der Eisenbahnergewerkschaft EVG – wünschen sich die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) als neue Bahnvorständin für Güterverkehr und Logistik. Nikuttas Fürsprecher sehen hier eine latente Vakanz. Momentan leitet zwar Alexander Doll (49) die Bahnlogistik. Doch seit Jahresbeginn ist er zugleich Finanzchef – womöglich zu viel für eine Person. Die Initiatoren fordern darum, dass Doll sich auf den Finanzposten konzentriert

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