Jahrelang pries Bahn-Chef Richard Lutz (55) Arriva als eine "schöne Tochter": Die britische Holding für das Auslandsgeschäft des Konzerns, Spezialität Nahverkehr mit Bus und Bahn, sollte Milliarden einspielen. Dieser Tage erkannte Lutz, wie sehr Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Die Investoren, denen er Arriva im vergangenen Jahr zum Kauf anbot, wandten sich mit Grausen ab. Für 1,8 Milliarden Euro hatte die Bahn Arriva 2010 gekauft und zusätzlich 1,1 Milliarden Schulden übernommen. Neun Jahre später lag das Höchstgebot unter einer Milliarde Euro.

Auch als Wutreaktion auf den geplatzten Verkauf entließ Lutz im November den damaligen Finanzvorstand Alexander Doll (49) und nahm die Sache selbst in die Hand. Mit traurigem Resultat: Arrivas Börsengang, von Lutz für Mai angekündigt, wird es nicht geben – nicht in diesem Jahr und wohl auch nicht im nächsten.

Arriva hat sich zum Sanierungsfall entwickelt, woran Lutz zumindest eine Mitschuld trägt. Als Finanzvorstand des Konzerns war er für

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