Die Vergangenheit traf Daimler-Chef Ola Källenius (50) Mitte Oktober wieder mal mit voller Wucht. Es ging, wie so häufig zuletzt, um dreckige Dieselmotoren. Das Kraftfahrtbundesamt ordnete den Rückruf von 260.000 Mercedes-Transportern an, Verkehrsminister Andreas Scheuer (45; CSU) warf Daimler "Trickserei" vor und attackierte Källenius persönlich, er solle endlich "reinen Tisch machen".

Montags drauf im Vorstand waren Scheuers Vorwürfe Thema; und in solchen Momenten scheine bei dem sonst eher dosiert emotionalen Källenius schon mal der Frust durch, berichten Kollegen. Warum nur, sinniere er dann, müsse er so viel Geld für die Altlasten ausgeben? Er brauche es doch für die Zukunft.

Ola Källenius, so viel ist klar, hat einen spektakulären Fehlstart hingelegt. Am 22. Mai übernahm der Schwede sein Amt von Dieter Zetsche (66). Am 23. Juni kam die erste Gewinnwarnung, am 12. Juli folgte die zweite, das Halbjahresergebnis am 24. Juli komplettierte die Zahlen des Schreckens. Die Zahlen für das dritte

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