Wilfried Porth (60) hat unbehagliche Monate hinter sich. Der Personalvorstand der Daimler AG vertritt den Autokonzern im Aufsichtsrat des VfB Stuttgart. Der Fußballklub, an dem Daimler 11,75 Prozent der Anteile hält, stieg im Mai aus der Bundesliga ab. In seinem Hauptberuf verantwortet Porth auch die Van-Sparte. Die häufte im ersten Halbjahr 2,1 Milliarden Euro Verlust an – und trug maßgeblich zu zwei Gewinnwarnungen bei.

Vor nicht allzu langer Zeit noch hatten die Vans wiederholt operative Renditen von mehr als 10 Prozent eingefahren. Doch da legten Porth und der damalige Konzernchef Dieter Zetsche (66) bereits mit Fehlentscheidungen in Serie die Basis für die heutigen Verluste.

Daimler stoppte die gemeinsame Produktion von Mercedes Sprinter und VW Crafter, wollte mit einem Werk in Charleston den US-Markt erobern, schloss eine Partnerschaft mit dem russischen Gaz-Konzern, ließ den Kastenwagen Citan auf Basis des Renault Kangoo entwickeln und bauen. Und als Krönung stieg Mercedes 2017 mit

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