Es gibt mitunter Szenarien in der Geschäftswelt, die wirken visionär und illusorisch zugleich. In den vergangenen Wochen entwickelten ein paar Topbanker in Frankfurt die Idee, die Cum-Ex-Affäre, den wohl größten Steuerskandal der deutschen Geschichte, über einen branchenübergreifenden Fonds abzuwickeln. Alle zahlen in einen Topf; und nach und nach werden daraus Strafen und Rückzahlungen beglichen.

Die Idee stand vor allem für eines: Panik. 

Seit Jahren ermitteln Staatsanwaltschaften in dieser Sache gegen Finanzinstitute, Fondsgesellschaften und Rechtsberater. Hunderte Beschuldigte stehen auf ihren Listen, Dutzende Verfahren werden geführt, etliche Banken zahlten bereits Millionensummen (siehe Grafik). Bei der Hamburger Privatbank M.M. Warburg & Co. stand zuletzt sogar im Raum, den beiden Haupteigentümer die Stimmrechte zu entziehen.

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