Wenn Berlin schläft, dreht Lars Windhorst (43) richtig auf. Zwischen 1 und 4 Uhr morgens sind für ihn entscheidende Stunden. Dann konferiert der Investor in der leer gefegten Büroetage an der Friedrichstraße mit Finanziers wie dem Milliardär Michael Milken (73) an der Westküste der USA, wo gerade der Abend eingeläutet wird. Oder mit Hongkong, wo Banker und Broker in frisch gebügelten Hemden ihr Tagwerk begonnen haben. Nach diesen Runden macht sich Windhorst dann gewöhnlich auf den kurzen Weg zu seinem Nachtquartier im "Hotel Adlon" am Brandenburger Tor. Gegen halb zehn wirbelt er wieder im Office herum. Es sind keine Zeiten für lange Ruhepausen. "Bei all den Schwierigkeiten durch die Corona-Krise sehen wir auch große Chancen", sagt Windhorst.

Wie bitte? Die Welt hält den Atem an, selbst solide Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Und Lars Windhorst, dessen Firmenreich schon in guten Zeiten vor allem Schulden gemacht hat, will jetzt zum Profiteur des Shutdowns werden?

Windhorst verbreitet

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