Es ist knapp zwei Monate her, das Coronavirus war gerade erst nach Deutschland vorgedrungen, die Unternehmen riefen noch nicht nach Staatshilfe; da erlebten zwei Banker, dass Hilfe von der Regierung auch ganz schön wehtun kann. Commerzbank-Chef Martin Zielke (57) und Finanzvorständin Bettina Orlopp (49) mussten nach Berlin, zu ihrem mit 15 Prozent der Anteile größten Aktionär. Finanzminister Olaf Scholz (61) und sein Staatssekretär Jörg Kukies (52) hatten geladen, um eine unmissverständliche Botschaft loszuwerden: die Unzufriedenheit mit der Leistung ihrer Angestellten.

Die Vorstände wurden mit heftigen Zahlen konfrontiert. Vom Bund beauftragte Berater aus dem Hause BCG hatten errechnet, dass die Bank ihre Kosten viel stärker senken könnte als geplant. Das Doppelte, gar das Dreifache sei drin.

Die Kritik trifft vor allem Zielke. Er hatte im September 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt, was wohl nur er für eine neue Strategie hielt: Die Ausgaben sollten bis 2023 um 600 Millionen Euro und

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