Clemens Tönnies (63) hat schon viele Schlachten geschlagen. Einer solchen Phalanx hat er sich jedoch noch nie gegenübergesehen: ein kurioses Bündnis aus Gewerkschaftern, Antirassisten, Fußfallfans und Tierschützern, für das es keinen schlimmeren Konzern gibt als sein Schlachtimperium.

Überall in der Republik zogen sie am sogenannten "Schwarzen Freitag", dem 13. September, vor Supermärkten gegen den Unternehmer zu Felde. Gipfelpunkt war der Konzernsitz von Tönnies im ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück, nicht nur für Schweine, sondern auch für viele Menschen der Vorhof zur Hölle.

"Clemens Tönnies ist eine dankbare Prangerfigur", freut sich Edmund Haferbeck von der Tierschutzorganisation Peta. "Nicht nur weil er der größte Schlachter der Republik und als Schalke-Funktionär bekannt ist, sondern weil er nicht bereit ist, etwas zu verändern."

Der Fleischfürst verarbeitet pro Stunde mehr als 2374 Schweine zu Steak und Schnitzel, 20,8 Millionen Tiere pro Jahr. Die auf Effizienz getrimmte Maschinerie

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