Früher war klar, was Notenbanker zu tun hatten: Wenn die Konjunktur brummte, mussten die Zinsen rauf. In der Flaute mussten sie runter. Ansonsten: schweigen und ernst gucken. Zentralbanken verfolgten ein einziges, vornehmliches Ziel, nämlich die Inflation niedrig zu halten. Dafür mussten ihre Führungsfiguren vor allem zwei Dinge können: erkennen, wann genau und in welcher Größenordnung die Zinsschritte angezeigt waren, und dann Kurs halten, auch bei heftigem politischem Druck. Daher rührt das tradierte Idealbild des Notenbankers: Er sollte ein streng rationaler Ökonom sein, stur, wortkarg und im Zweifel langweilig. Christine Lagarde ist nichts davon. Kann das gut gehen?

Nach Ernennung durch den Europäischen Rat wird die Französin ab November die Europäische Zentralbank (EZB) leiten: eine machtbewusste Karrierejuristin (Baker McKenzie), ehemalige Finanzministerin und derzeitige Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Eine Frau mit Starqualitäten, die sich für eine Illustrierten-Homestory

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