Nie zuvor gab es eine Wanderung, die "in Tempo, Ausmaß und Dauerhaftigkeit" vergleichbar war, schrieben die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) 2016 in einem großen Report. Gemeint waren nicht die Menschen, die zu der Zeit in Millionenstärke aus Ländern wie Syrien und Afghanistan flohen. Die Wirtschaftswissenschaftler beschrieben den Treck von Ost nach West, der Europa nach dem Fall der Mauer umsortiert hat.

Etwa 20 Millionen Menschen, über 5 Prozent der Bevölkerung, haben seither den früheren Ostblock verlassen, so die IWF-Schätzung. Aus Südosteuropa, zum Beispiel aus Ländern wie Bulgarien und Rumänien, ging sogar jeder Sechste weg. Der Migrationszoff, der die EU heute spaltet, erwächst auch aus dieser Erfahrung: Für die Wirtschaft im Westen waren die Zuwanderer ein Geschenk – für die Daheimgebliebenen im Osten ist der Exodus traumatisch.

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