Lange machte der schwedische Aktivist Cevian in aller Öffentlichkeit mobil gegen den Chef des Schweizer Industrieriesen ABB, Ulrich Spiesshofer (55). Die Zweiteilung in eine Elektro- und eine Automatisierungsfirma sei „die einzige rationale und logische Geschäftsentscheidung“, verlautbarte Mitgründer Christer Gardell (58) im September 2016 in der schwedischen Tageszeitung „Svenska Dagbladet“. Kurz darauf warf er dem Management per Bloomberg-Interview vor: „Sie haben nicht geliefert, ganz einfach.“ Und setzte im August 2018 im Finanzblatt „Dagens Industri“ noch einen drauf: Die ABB-Führung betreibe Schönfärberei und habe es nicht geschafft, für die Aktionäre Mehrwert zu erwirtschaften.

So ein Cowboy-Stil waren lange typisch für aktivistische Investoren. Doch in der Schweiz, wo man besser diskret und zurückhaltend auftritt, bewirkt derlei marktschreierische Attitüde eher das Gegenteil; die Reihen hinter Spiesshofer schlossen sich.

Bewegung kam erst in die Sache, als Cevian verstärkt hinter

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