Carsten Breitfeld (55) hatte sich Großes vorgenommen als Gründer und Co-Chef des chinesischen Elektro-Start-ups Byton. Bei BMW hatte er die Entwicklung des teilelektrischen Sportwagens i8 geleitet, jetzt wollte er Byton zu nichts weniger als dem "Apple der Autoindustrie" machen, einer globalen Premiumelektromarke und, na klar, einem Tesla-Killer.

Von den Ansprüchen ist wenig geblieben; stattdessen riecht es nach "Rette sich, wer kann". Breitfeld hat Byton im April verlassen, auch andere Führungskräfte wie Marketingchef Henrik Wenders (früher BMW) haben bereits gekündigt oder sind auf dem Absprung. Der chinesische Staatskonzern und Mitinhaber FAW richtet die Firma nach eigenem Gusto aus.

Bytons verbliebener Chef Daniel Kirchert (46; ebenfalls ehemals BMW) bemüht sich zwar um Schadensbegrenzung. Er sagt, das Elektro-SUV M-Byte werde wie geplant 2019 in Serie gehen, es bleibe bei der globalen Ausrichtung mit Stützpunkten im Silicon Valley und München. Man setze auf Wachstum.

Doch Byton-Insider

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