Wenn es um sein chinesisches Elektroauto-Start-up Byton ging, sprach Mitgründer Carsten Breitfeld stets wie ein frisch gebackener Vater, der endlich das langersehnte Wunschkind in den Armen hält. „Es fühlt sich an wie ein Traum, unser Baby der Welt zu zeigen“, erzählte er vor gut einem Jahr, als er auf der  Konsumelektronikmesse CES in Las Vegas stolz den Prototyp von Bytons erstem elektrischen SUV präsentierte.

Besonders lange scheint die Vaterfreude bei dem früheren BMW-Topmanager allerdings nicht angehalten zu haben. Schon vor der eigentlichen Geburt – um im Bilde zu bleiben – sucht Breitfeld das Weite. Breitfeld verlässt Byton damit, bevor Ende des Jahres überhaupt erst die Serienfertigung des SUVs M-Byte anlaufen soll.

Der Deutsche hatte das Elektro-Start-up 2016 mitgegründet. Dass es den Chinesen gelungen war, den früheren Projektleiter des BMW i8 zu gewinnen, hatte dem Start-up seitdem viel Aufmerksamkeit eingebracht. Als "Chinas Antwort auf Tesla" und "Tesla-Killer" wurde es tituliert.

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