Mönch Nado hat ein neues Geschäftsmodell gefunden: Er lädt die Gäste der Fünfsternelodge, die vor Kurzem einen Hügel weiter aufgemacht hat, morgens um 9 in sein Kloster zum Frühstück ein. Wer will, wandert früh los, steigt eine gute Stunde den Berg hoch und steht vor dem Toreingang: Chorten Ningpo, in Khabasa, irgendwo mitten in Bhutan.

Ein wuchtiges, weißes Gebäude mit bemalten Holzgiebeln und Erkern, 400 Jahre alt, man blickt runter ins Tal, auf bewaldete Hänge, terrassierte Reisfelder, einen Fluss, ein paar Bauernhöfe. Im Innenhof sitzen auf Bänken und Plastikstühlen die Klosterschüler in ihren roten Kutten, mit geschorenen Haaren und essen still. Seit halb fünf sind sie wach, in einer halben Stunde geht der Unterricht los.

Man bekommt einen Becher Tee in die Hand gedrückt, nimmt sich aus großen Töpfen Rührei und Reis und setzt sich dazu. Ein paar Hundert Ngultrum spendet jeder Besucher, an guten Tagen kommen so schon 5000 zusammen, das sind mehr als 60 Euro.

50 Mönche leben in Nados Kloster,

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