In den vergangenen zehn Jahren ist Baillie Gifford zu einem der weltweit aktivsten Technologieinvestoren aufgestiegen. Die Asset Managementgesellschaft aus Edinburgh, die auf eine 110-jährige Geschichte zurückblickt, verwaltet Portfolios von mehr als 200 Milliarden Euro für Family-Offices und Pensionskassen, Versicherungen und Fondsplattformen. Sie hält Anteile an Amazon und Facebook, Alphabet und Tesla, Alibaba und Netflix, Airbnb und Rocket Internet. Wegen ihrer oft üppigen Beteiligung und ihrer Langfristperspektive gehören die Fondsmanager zu den Investoren, die regelmäßig Zugang zum Topmanagement der Unternehmen im Silicon Valley haben.

Wenn notwendig, äußert die schottische Vermögensverwaltung Kritik nicht nur in solchen Gesprächen, sondern auch offen – so etwa im Fall von Tesla und dessen Gründer Elon Musk. „Wir glauben nicht, dass Elon unbedingt CEO sein muss“, sagte Baillie-Gifford-Partner James Anderson im Sommer und legte Musk nahe, stärker in den Hintergrund zu treten.

Stuart Dunbar ist ebenfalls einer von 44 Partnern. Er ist seit inzwischen 17 Jahren bei Baillie Gifford. Im Gespräch mit dem manager magazin äußert er sich zur Bedeutung nachhaltiger Kriterien bei der Wahl neuer Beteiligungen, und er gibt Tipps, welche Techsegmente aktuell für Investoren attraktiv sind. Während er etwa deutlich auf Distanz zu Facebook geht, sieht er in der Berliner Essenslieferplattform Delivery Hero Potenzial. Und er verrät, welche Investmententscheidung die Schotten als ihren größten Fehler betrachten.  

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