Axel Springer war einmal der deutscheste aller deutschen Verlage. Eine konservative nationale Institution, zu deren Selbstverständnis es gehörte, die DDR jahrzehntelang in Anführungszeichen zu schreiben. Spätestens seit dem Einstieg des US-Finanzinvestors KKR ist Springer nun der globalste, am stärksten finanzgetriebene Spieler im deutschen Mediengeschäft, der Journalismus gewissermaßen im Nebenerwerb betreibt. 

KKR hält 42,5 Prozent, ähnlich wie die Verlegerwitwe Friede (77). Der Vorstandsvorsitzende und Kleinaktionär Mathias Döpfner (56) hatte die Amerikaner im Frühjahr in der Hoffnung an Bord geholt, das Unternehmen ohne den Druck des Kapitalmarkts noch schneller digitalisieren und vom Ballast des Altgeschäfts befreien zu können.

Ein Triumvirat aus Witwe, CEO und Investor – eine Konstellation, an die sich viele in Berlin erst werden gewöhnen müssen.

Als Springer und Döpfner Mitte September gemeinsam mit KKR-Europa-Chef Johannes Huth (59) via "Süddeutsche Zeitung" den größten Stellenabbau

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