Stephan Weil (61) ist seit 2013 niedersächsischer Ministerpräsident. Wegen der Landesbeteiligung am Volkswagen-Konzern ist der SPD-Politiker gemeinsam mit seinem Wirtschaftsminister auch Aufsichtsrat des Autokonzerns. Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte. Mit dem manager magazin sprach er am Telefon.

Herr Weil, die Spitzen der deutschen Autoindustrie treffen sich heute mit der Bundeskanzlerin und einigen Ministern zum Autogipfel. Welches Ergebnis erwarten Sie von Ihren Berliner Kollegen und den Autobossen?

Am liebsten wäre mir ein klares Bekenntnis der Bundesregierung dazu, möglichst schnell und möglichst konkret die Autonachfrage zu stimulieren. Aber meine Erwartungen an das Treffen sind eher gedämpft; daraus mache ich keinen Hehl.

Was macht Sie skeptisch?

Im Moment bemerke ich in vielen Gesprächen, dass die Köpfe noch nicht frei sind für die Frage: Wo müssen wir eigentlich ansetzen, um Nachfrage zu erzeugen? Vielleicht muss im Laufe der nächsten Wochen noch klarer werden, welch große Bedeutung die wichtigste deutsche Industrie für das Ankurbeln der deutschen Wirtschaft hat.

Wie meinen Sie das? Müssen die Arbeitslosenzahlen erst deutlich steigen?

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