Andrea Orcel (56) steckt in seinem Stammcafé im Londoner Nobelviertel Notting Hill gerade mitten im Gespräch, als ein älterer Mann an seinen Tisch tritt und ohne Umschweife seine guten Wünsche abwirft. "Viel Glück mit ihren spanischen Freunden", sagt er, hebt die Hand zum Abschied und strebt dem Ausgang zu. Orcel ruft ihm ein "Danke" hinterher. "Keine Ahnung, wer das war", sagt er.

Orcel ist inzwischen berühmter, als ihm lieb ist. Als oberster Investmentbanker der Schweizer UBS war er in Fachzirkeln schon immer ein Star – sein spektakulärer Karrieresturz vor gut einem Jahr katapultierte ihn in die breitere Öffentlichkeit. Damals hatte er seinen Job bei der UBS quittiert, um als CEO zum Konkurrenten Santander zu wechseln. Mit der Verwaltungsratschefin Ana Botín (59) meinte er sich auch darauf geeinigt zu haben, 52 Millionen Euro Begrüßungsgeld zu kassieren – als Kompensation für ausstehende Boni bei der UBS.

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