Die Feuerwerksfabrik brennt lichterloh, Salven von Raketen steigen auf. Doch vor dem Tor steht ungerührt ein Polizist, der die Gaffer verscheuchen will: "Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!"

Eine Filmszene aus dem Klassiker "Die nackte Kanone" – und unbeabsichtigt ein Vorbild für den Auftritt, den Guillaume Faury (52) am 23. März hinlegte. An jenem Montag – das Coronavirus wütete schon mit voller Wucht – wandte sich der Airbus-Chef telefonisch an Analysten in aller Welt. Er sparte nicht mit Empathie ("Ich hoffe, dass es Ihnen und Ihren Familien gut geht"). Er nannte auch seine Sofortmaßnahmen: Dividende weg, Prognose weg, Kreditlinie um 15 Milliarden Euro erweitert. Vor allem aber beschwor er, dass es weitergehen muss und wird. In China arbeite das Airbus-Werk längst wieder, in Frankreich gehe die Produktion nach kurzer Pause an diesem Morgen weiter. Fast schon Business as usual. Mitten in der epochalen Krise.

Beinahe wäre der Manager damit durchgekommen. Erst kurz vor Schluss

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