WTO mit neuer Chefin Das sind die besten Ökonominnen der Welt

IWF, EZB, Weltbank - wesentliche Schlüsselpositionen der globalen Wirtschaftspolitik sind derzeit mit Frauen besetzt. Seit Montag gehört auch die Welthandelsorganisation WTO dazu. Ein Überblick über die Topökonominnen der Welt.
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Esther Duflo (48): Die französisch-amerikanische Ökonomin erhielt 2019 als zweite Frau nach Elinor Ostrom den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Die Professorin mit einem Lehrstuhl am Massachusetts Institute of Technology (MIT) setzt in ihrer Forschung den Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Armut.

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Kristalina Georgieva (67): Die bulgarische Wirtschaftswissenschaftlerin leitet seit Oktober 2019 den Internationalen Währungsfonds (IWF). Die an der Universität in Sofia promovierte Ökonomin will über den Fonds vor allem grüne Arbeitsplätze fördern und durch Bildungsprogramme mehr Chancengleichheit schaffen. Georgieva arbeitete zuvor sowohl für die Weltbank als auch die EU-Kommission.

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Gita Gopinath ( 49): Die indisch-amerikanische Ökonomin besetzt beim IWF ebenfalls eine Spitzenposition: Die Harvard-Professorin ist seit 2019 Chefökonomin des IWF und analysiert nun die Folgen der Corona-Pandemie.

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Christine Lagarde (65): Die französische Juristin führt seit November 2019 die Europäische Zentralbank (EZB). Zuvor leitete die zweifache Mutter als Vorgängerin von Georgieva und als erste Frau überhaupt den Internationalen Währungsfonds (IWF). Auf der "Forbes"-Liste der 100 mächtigsten Frauen der Welt steht Lagarde hinter Angela Merkel, mit der sie "easy und ohne Eitelkeiten" in Kontakt steht, auf Platz zwei.

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Ngozi Okonjo-Iweala (66): Auch die nigerianische Politikerin hat Maßstäbe gesetzt: Als erste Frau führt sie seit dem 1. März die Welthandelsorganisation (WTO). Die ehemalige Finanzministerin von Nigeria war mehr als 20 Jahre lang Entwicklungsökonomin bei der Weltbank und gehört laut "Forbes" zu den 50 mächtigsten Frauen Afrikas.

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Carmen Reinhart (65): Die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin wurde 2020 zur Chefökonomin und Vizepräsidentin der Weltbank berufen. Die Exilkubanerin, die zu den meistzitierten Wirtschaftswissenschaftlerinnen der Welt gehört, wurde dafür von der Harvard Kennedy School freigestellt. Reinhart plädiert für ein Schuldenmoratorium für die ärmsten Staaten der Welt.

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Isabel Schnabel (49): Die deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin ist seit 2020 Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB). EZB-Chefin Lagarde hat sich mit der Bonner Professorin für Finanzmarktökonomie weibliche Verstärkung für das sechsköpfige Direktorium geholt. Schnabel ist zuständig für Marktoperationen, Forschung und Statistik und erklärt der deutschen Öffentlichkeit die finanzpolitische Linie der EZB.

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Janet Yellen (74): Die US-Ökonomin ist die erste Finanzministerin der USA. Zuvor war die Wirtschaftswissenschaftlerin Chefin der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve, bis sie durch die Regierung von Donald Trump abgesetzt wurde. Yellen macht sich vor allem für eine Lösung der Klimakrise stark.

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mg
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