Donnerstag, 27. Juni 2019

Freiheitsmedaille für den Golf-Star Was Trump wirklich bewegt - Auszeichnung für Tiger Woods

Golf-Kumpels unter sich: Donald Trump hat Tiger Woods lieb

Die Ermordung des kritischen Journalisten Jamal Kashoggi durch Killer des Saudi-arabischen Regimes gehört nicht zu den Dingen, die US-Präsident Donald Trump sonderlich interessieren. Auch nach Amokläufen an Schulen oder nach rechtsextremen Demonstrationen wie in Charlottesville hält sich Trump zurück und lässt die Dinge vorüberziehen. Anders sieht es aus, wenn es um Dinge geht, die Trump wirklich interessieren: Bei der Ehrung von Golfprofi Tiger Woods kam Trump emotional aus sich heraus.

Medaille für Woods: Die Verleihung im Video

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Bild: REUTERS/ US NETWORK POOL

Trump war bei der Verleihung der US-Freiheitsmedaille an Woods den Tränen nahe. Er pries Woods' "unerbittlichen Willen zu gewinnen, zu gewinnen, zu gewinnen". Damit stehe der Ausnahmesportler für den "amerikanischen Geist, Grenzen zu verschieben, Hindernisse zu überwinden und immer nach Größe zu streben".

Woods habe kürzlich mit seinem überraschenden Sieg beim US-Masters ein "fantastisches Comeback" hingelegt, sagte der begeisterte Hobby-Golfer Trump bei der Zeremonie im Rosengarten des Weißen Hauses. "Wir können es nicht erwarten zu sehen, was als nächstes kommt, Tiger."

Der 43-jährige Woods dankte seiner Mutter, seinen Kindern, seiner Lebensgefährtin und seinem Golfjungen. "Ihr habt das Gute und das Schlechte gesehen, die Hochs und die Tiefs" sagte er. Der jüngste Sieg beim Masters sei "wahrscheinlich der Höhepunkt" seiner bisherigen Karriere gewesen, für den er hart gearbeitet habe. Die Freiheitsmedaille wurde im Jahr 1963 durch den damaligen Präsidenten John F. Kennedy gestiftet. Bislang wurde sie an mehr als 30 Sportstars vergeben.

la/dpa/afp

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