Montag, 17. Juni 2019

G20-Treffen der Finanzminister Globale Mindeststeuer für Konzerne in Arbeit

G20-Finanzminister treffen sich in Japan

Mexiko, China, Europa: US-Präsident Donald Trump facht derzeit an vielen Fronten Handelskonflikte an, um vermeintliche Vorteile für die USA herauszuschlagen. Im Windschatten dessen werkelt die G20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer - darunter auch die USA - allerdings an gravierenden Änderungen im internationalen Wirtschaftssystem.

So auch an diesem Wochenende, wenn sich die G20-Finanzminister im japanischen Fukuoka treffen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) äußerte sich bereits im Vorfeld im Hinblick auf globale Unternehmensmindeststeuern zuversichtlich. "Die Einigkeit ist ziemlich groß, sie umfasst sowohl die Länder Europas als auch die Vereinigten Staaten von Amerika und viele andere", sagte Scholz am Freitag vor dem Treffen. "Deshalb kann man davon ausgehen, dass wir bei der Frage der Mindestbesteuerung von Unternehmen international zu Vereinbarungen kommen."

So lautet auch das Ziel für das Treffen der G20-Finanzminister an diesem Samstag und Sonntag. Es soll eine politische Grundsatzeinigung zur Besteuerung internationaler Konzerne zustande kommen. Die Folgen können weitreichend sein. Ein Überblick:

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