Samstag, 25. Januar 2020

Deutsche Exporte fallen zurück "Made in Germany" weniger gefragt

"Made in Germany" genießt einen guten Ruf. Doch sind die Exporte im November zurückgefallen. Ein Grund sei der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Hier versuchen die beiden größten Wirtschaftsmächte jetzt einen Kompromiss zu finden.
Karl-Josef Hildenbrand/picture alliance/dpa
"Made in Germany" genießt einen guten Ruf. Doch sind die Exporte im November zurückgefallen. Ein Grund sei der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Hier versuchen die beiden größten Wirtschaftsmächte jetzt einen Kompromiss zu finden.

Schwacher November für Deutschlands Exporteure: Die Unternehmen lieferten Waren im Wert von 112,9 Milliarden Euro ins Ausland, das waren 2,3 Prozent weniger als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Einfuhren verringerten sich um 0,5 Prozent im Monatsvergleich auf 94,6 Milliarden Euro.

In den ersten elf Monaten legten die Ausfuhren lediglich um 0,7 Prozent auf 1229,6 Milliarden Euro zu. Von den Wachstumsraten der Boomjahre ist der Export damit weit entfernt.

Vor allem der Handelskrieg zwischen den USA und China belastet die globale Konjunktur und bremst auch das Wirtschaftswachstum Chinas, worunter Deutschland als große Exportnation besonders zu leiden hat. Der Branchenverband BGA rechnete zuletzt mit einem Exportwachstum im Gesamtjahr 2019 von maximal 0,5 Prozent.

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt liefern sich seit fast zwei Jahren einen erbitterten Streit mit gegenseitigen Strafzöllen. Zuletzt hatte sich eine Entspannung abgezeichnet. Washington und Peking verständigten sich Mitte Dezember auf Details eines Teil-Handelsabkommens.

dpa

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