Produktionsverlagerung nach EU-Vergeltungszöllen Harley Davidson flüchtet - Donald Trump schnaubt

Noch vor wenigen Monaten stand der legendäre Motorradbauer Harley Davidson im Weißen Haus Pate für Donald Trumps "America First"-Politik. Doch ausgerechnet jetzt will die US-Industrie-Ikone Teile ihrer Produktion ins Ausland verlegen. Der Präsident schnaubt, denn für ihn ist die Entscheidung des Managements ein Rückschlag.
Erst bewundert, jetzt verdammt: US-Präsident Donald Trump (l.) und Vizepräsident Mike Pence bestaunen eine Harley Davidson, die neben dem Südrasen des Weißen Hauses in Washington geparkt ist. Manager des Konzerns hatten im Februar den Präsidenten besucht

Erst bewundert, jetzt verdammt: US-Präsident Donald Trump (l.) und Vizepräsident Mike Pence bestaunen eine Harley Davidson, die neben dem Südrasen des Weißen Hauses in Washington geparkt ist. Manager des Konzerns hatten im Februar den Präsidenten besucht

Pablo Martinez Monsivais/ dpa
"America First": Umgeben von schicken Bikes und Vize-Präsident Mike Pence heißt US-Präsident Donald Trump (Mitte) Harley-Davidson-Chef Matthew Levatich (rechts) vor dem Weißen Haus herzlich willkommen

"America First": Umgeben von schicken Bikes und Vize-Präsident Mike Pence heißt US-Präsident Donald Trump (Mitte) Harley-Davidson-Chef Matthew Levatich (rechts) vor dem Weißen Haus herzlich willkommen

Pablo Martinez Monsivais/ AP
Icon: Manager Magazin
Reuters
Harley-Fahrer vor wenigen Tagen in Hamburg: 2200 Dollar mehr im Schnitt würde eine Harley kosten, wenn der Motorradhersteller seine Produktion nicht verlagerte. Ob sich deshalb Ärzte, Rechtsanwälte, Banker und andere Harley-Davidson-Fans jetzt keine neuen Maschinen mehr kaufen würden?

Harley-Fahrer vor wenigen Tagen in Hamburg: 2200 Dollar mehr im Schnitt würde eine Harley kosten, wenn der Motorradhersteller seine Produktion nicht verlagerte. Ob sich deshalb Ärzte, Rechtsanwälte, Banker und andere Harley-Davidson-Fans jetzt keine neuen Maschinen mehr kaufen würden?

Angelika Warmuth/ dpa
rei mit dpa