Kampf um das Weiße Haus Trump gegen Biden - alle Fakten zur US-Wahl

Joe Biden führt in Umfragen - warum könnte Donald Trump trotzdem Präsident bleiben? Wie wichtig wird die Briefwahl? Und was geschieht zwischen Wahl und Amtsantritt? Alles, was Sie zur US-Wahl wissen sollten.
Jede Stimme zählt: Wähler in Virginia (Archiv)

Jede Stimme zählt: Wähler in Virginia (Archiv)

Foto: Bloomberg / Getty Images

Am 3. November ist es so weit: Die Bürgerinnen und Bürger der USA entscheiden dann, wer in den kommenden vier Jahren als "Commander-in-Chief" die Geschicke des Landes lenken wird. Amtsinhaber Donald Trump trifft im Rennen um die Präsidentschaft auf Joe Biden, einst Barack Obamas Vizepräsident.

Es wird, da sind sich Beobachter sicher, eine historische Wahl. Die Abstimmung, die so wegweisend für die Zukunft des Landes wird, fällt in eine äußerst bewegte Gegenwart:

  • Das Coronavirus hat mehr als 200.000 Amerikanerinnen und Amerikaner das Leben gekostet und immensen wirtschaftlichen Schaden angerichtet.

  • Die Debatte über das Verhältnis zwischen schwarzen und weißen Bürgern wird mit neuer Dringlichkeit geführt; im ganzen Land kommt es zu Protesten und Auseinandersetzungen.

  • Unmittelbar vor der Wahl hat Präsident Trump eine Richterstelle am Supreme Court neu besetzt.

  • Und Präsident Trump lehnte es zuletzt ab, einen friedlichen Übergang nach der Wahl zu garantieren.

Auf manager-magazin.de werden Sie täglich aktuell informiert, wie es im Kampf um das Weiße Haus steht. Im Folgenden bekommen Sie einen Überblick über das Wichtigste zur Wahl.

Trump gegen Biden - alle Fakten zur US-Wahl

Seit 1845 ist gesetzlich geregelt, dass die Präsidentschaftswahl alle vier Jahre stets am ersten Dienstag nach dem ersten Montag im November abgehalten wird. In diesem Jahr ist dies der 3. November. Dass die Wahl im November stattfindet, geht auf die Gründerzeit der USA zurück: Im November hatten die Bürger, meist Bauern, eher Zeit zu wählen. Die Ernte war eingefahren, außerdem waren die weiten Wege zum Wahllokal noch nicht durch Regen oder Schnee unpassierbar geworden.

Heute haben die Bürger einiger Bundesstaaten am Wahltag frei, um wählen zu können, in anderen Staaten werden sie für einige Stunden von der Arbeit befreit. Wählern, die am Wahltag keine Zeit haben, bleibt die Briefwahl oder in einigen Staaten das zu einer festgelegten Zeit stattfindende "early voting". In diesem Wahljahr spielt aber auch die Furcht vor dem Coronavirus eine große Rolle, die viele Wähler die Briefwahl bevorzugen lässt. Allerdings hat Präsident Trump die Rechtmäßigkeit von Briefwahlen mehrfach angezweifelt, obwohl die Fakten gegen derartige Zweifel sprechen.

  • siehe hierzu Frage 6 "Briefwahlen"

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