Montag, 20. Januar 2020

Nach Zinserhöhung - Trump-Rally als Gefahr für die Weltwirtschaft Dollar auf Steroiden - die große Sorge für 2017

5. Teil: Der starke Dollar bremst die Globalisierung schon jetzt

Brüchige Lieferketten: Die Globalisierung braucht hohen Kapitaleinsatz an jeder Station

Shin sieht darin eine schlüssige Erklärung, warum der Welthandel schon vor Beginn der Trump-Ära lahmt: Die globalen langen Lieferketten lohnen sich nicht mehr, weil an jeder Station eine große Menge Kapital benötigt wird, vorzugsweise in Dollar. Und das wird knapp.

In Ländern wie Brasilien oder der Türkei hat der Kapitalabfluss längst verheerende Ausmaße erreicht. Selbst China stemmte sich nur mit Mühe gegen eine plötzliche ungewollte Wachstumsschwäche, die auch die weltweiten Rohstoffmärkte und Öl exportierende Staaten wie Russland oder Saudi-Arabien mitriss.

Und das waren nur die Folgen eines ersten Dollar-Anstiegs, als die Fed in Washington begann, laut über eine allmähliche Zinswende nachzudenken. Jetzt wird es ernst.

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