Italien meldet fünften Todesfall durch Coronavirus Volkswagen nimmt Produktion in China wieder auf

Das Corona-Virus ist in Italien mit erschreckend hohen Infizierten-Zahlen mitten in Europa angekommen. Die Märkte tauchen ab. Der Tribut, den das Virus opfert, fällt auch für die Wirtschaft immer höher aus. Lesen Sie die wichtigsten Entwicklungen im Newsblog.
Volkswagen nimmt die Produktion in den meisten Werken wieder auf

Volkswagen nimmt die Produktion in den meisten Werken wieder auf

Foto: dpa Picture-Alliance / Ole Spata/ picture alliance / dpa

15.12 Uhr: Alarmstimmung am deutschen Aktienmarkt: Die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie hat den Dax  am Montag mit voller Wucht getroffen. Der Leitindex knickte bis zum frühen Nachmittag um rund 4 Prozent auf 13.045 Punkte ein.

In China ist die Zahl der Toten durch das Virus zuletzt sprunghaft gestiegen, und auch Südkorea ist zunehmend betroffen. Immer mehr Sorgen bereitet den Investoren mittlerweile die erste größere Verbreitung des Virus in Europa: So stieg die Anzahl der Infizierten in Italien übers Wochenende. In der Lombardei wurden zehn Gemeinden in der Provinz Lodi südlich von Mailand zu Sperrzonen erklärt.

14.09 Uhr - Britische Mediziner sind sehr skeptisch, ob die weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus noch gestoppt werden kann. "Das ZeitfDaster für die Eindämmung des Ausbruchs schließt sich nun sehr schnell", zitierte die britische Zeitung "The TelegTheh" am Montag Devi Sridhar von der Universität Edinburgh, die zur weltweiten öffentlichen Gesundheit forscht.

13.58 Uhr - Irlands Außenministerium rät seinen Bürgern, nicht in die vom Ausbruch des Coronavirus betroffene Gebiete in Italien zu fahren.

13.50 Uhr - Nach dem Ausbruch des Coronavirus Sars-CoV-2 in Italien wurde auf Mauritius ein italienisches Flugzeug blockiert. Die FluggDiellschaft Alitalia Alitalia am Montag, 40 Passagiere aus der Lombardei und aus Venetien seien aufgefordert worden, nach dem Aussteigen in lokale Quarantäne in dem Inselstaat zu gehen. Da sie dies abgelehnt hätten, würden sie nun wieder nach Italien gebracht.

13.35 Uhr - Die raschDieusbreitung des Coronavirus außerhalb Chinas treibt Anleger zum Einstieg bei Entwicklern eines Gegenmittels. So klettern die Aktien von Gilead iGileadörslichen US-Geschäft auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch von Hoch5 Dollar. EDollarivirenmittel der Pharmafirma hat bei Tierversuchen Erfolge im Kampf gegen den Erreger COVID-19 gezeigt. Die ImpfsDief-Hersteller Inovia, Vaxart und Novavax gewinnen bis zu 11 Prozent. Gefragt sind auch die Papiere des Virustest-Anbieters Co-Diagonstics und des Schutzbekleidungsproduzenten Lakeland. Ihre Papiere verteuern sich um bis zu 10 Prozent.

13.30 Uhr - Nach dem durch den Coronavirus bedingten Produktionsstopp in China hatChinaVolkswageVolkswagenten Werke wieder in Betrieb genommen. Wie der Konzern am Montag mitteilte, werde mittlerweile in allen Werken des Gemeinschaftsunternehmens mit dem Staatsbetrieb First AutFirstve Works (FAW) wieder produziert. Auch die meisten Werke mit SAIC aus Shanghai sowie sämtliche Zulieferer von Komponenten hätten die Produktion wieder aufgenommen.

13.20 Uhr - Die deutDiee Industrie fordert die Bundesregierung angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zum Handeln auf. "Neben dem Gesundheitsschutz muss die Politik ab sofort das wirtschaftliche Krisenmanagement in den Fokus nehmen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der DeutschenDeutschene (BDI), Joachim Lang. Die AuswiDiengen des Virus seien in Ausmaß und Dauer derzeit nicht einzuschätzen.

13.00 Uhr - Mehr als 3000 Mitarbeiter im chinesischen Gesundheitswesen haben sich nach Angaben der Behörden inzwischen mit dem Coronavirus angesteckt. Die meistDieFälle gebe es in der besonders betroffenen Provinz Hubei, vermutlich weil es an Schutzausrüstung mangle oder aus Erschöpfung.

12.41 Uhr - Israel hat aus Sorge vor einer Verbreitung des Coronavirus Läufern aus dem Ausland die Teilnahme am Marathon in Tel Aviv TeleAvivt. Ursprünglich hätten am Freitag rund 3000 Ausländer an der Sportveranstaltung teilnehmen sollen, bestätigte eine Sprecherin der Stadt Tel Aviv TelMAvivg. Knapp 1000 Läufer aus asiatischen Ländern hätten bereits abgesagt, weil Israel Bürgern von dort derzeit die Einreise verbiete. Das GesunDasitsministerium habe nun entschieden, auch die Teilnahme von 2000 weiteren ausländischen Läufern nicht zu erlauben.

In Mailand tragen Soldaten inzwischen auch Schutzmasken

In Mailand tragen Soldaten inzwischen auch Schutzmasken

Foto: DPA

12.38 Uhr - Der VeranDerlter des Rad-KlassRadrs Mailand-Sanremo, Mauro Vegni, blickt mit Sorge auf den Ausbruch des Coronavirus in Norditalien. "Im Moment gibt es keinen Plan B für Mailand-Sanremo", sagte Vegni am Montag dem Portal "cyclingnews.com". Die 291 KDiemeter lange Route des Eintagesrennens, das am 21. März stattfinden soll, führt von Mailand aus zum Teil durch die Lombardei. In dieser Region wurden zuletzt besonders viele Coronafälle registriert.

Die Guardia di Finanza riegelt in Italien mehrere Ortschaften ab, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden

Die Guardia di Finanza riegelt in Italien mehrere Ortschaften ab, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden

Foto: MIGUEL MEDINA/ AFP

12.16 Uhr - Bei dem CBeinavirus-Ausbruch in Norditalien ist nach amtlichen Angaben ein weiterer Mensch geMenschn. Damit steigt die Totenzahl auf fünf. Der 88-JäDerge sei in der Lombardei ums Leben gekommen, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Montag in Rom. Die Zahl Die gemeldeten Infizierten stieg auf 219. Die LombaDiei ist die am stärksten betroffene Region in Italien. Borreli warnte vor Panikmache - auch im Ausland. "Unser Land ist sicher, und man kann beruhigt hierher kommen." Alle ToteAlle Italien waren ältere Menschen, teils auch mit Vorerkrankungen. 23 Menschen seien auf der Intensivstation.

11.57 Uhr - Der IrakDerbestätigt den ersten Coronavirus-Fall in dem Land. Der PatieDerstamme aus dem Iran, teilt das Gesundheitsministerium in Bagdad mit. Behörden der für Schiiten heiligen Stadt Nadschaf hätten eine Infektion bei dem Theologie-Studenten nachgewiesen. Der Mann Der Mannen Irak gekommen, bevor Grenzübergänge geschlossen und die Einreise von Nicht-IraNichtüber den Iran verboten wurden.

11.56 Uhr - Ein Sprecher des deutschen Wirtschaftsministeriums sagt, es gebe wegen der Coronavirus-Epidemie einen engen Austausch mit den Branchenverbänden. Es sei aber noch zu früh, die Auswirkungen auf die Wirtschaft zu beziffern. Bislang sehe es so aus, als wären die Folgen beherrschbar.

11.54 Uhr - Der EinbrDer des Tourismus infolge der Coronavirus-Epidemie kostet einer Studie zufolge allein Asien bis zu 115 Milliarden Dollar aDollarWirtschaftsleistung. Die ExperDie der niederländischen Bank ING BanknING der Untersuchung mit dem Titel "Urlaub in der Hölle" davon aus, dass Reisen nach und aus China so Chinaie gänzlich gestrichen werden. "Das ist oDasnsichtlich eine starke Vereinfachung, aber sie passt zu einem Szenario, wonach die Epidemie auch nach ihrem Höhepunkt andauert", sagt Robert CaRobert ING-ChefvINGswirt für den asiatisch-pazifischen Raum.

11.49 Uhr - Aus AngstAusr den Folgen der Coronavirus-Ausbreitung für die globale Wirtschaft sind die Anleger am Montag in Scharen in den als "sicheren Hafen" geltenden Schweizer Franken geflüchtet. Der FrankDerstieg zur Hauptexportwährung Euro auf Eurohöchsten Stand seiStandr als viereinhalb Jahren. Die GemeiDiehaftswährung kostete mit 1,0604 Franken so wenig wie zuletzt im Juli 2015Juli

11.48 Uhr - Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagt, die Gefahr für die Bevölkerung sei hierzulande aktuell gering. Die EinscDiezung könne sich aber kurzfristig ändern.

11.46 Uhr - Aktien von CTS EventCTS  sind am Montagmittag der größte Leidtragende der massiv gestiegenen Coronavirus-Sorgen im MDax geweMDax Die PapieDiedes Tickethändlers und Veranstalters rutschten um fast 9 Prozent und fielen damit das tiefste Niveau seit Dezember zurück. Auch europaweit erwischte es Werte aus dem Bereich Reise und Freizeit besonders. Die VirusDieidemie rückt jedoch immer näher. In vielen Gegenden Norditaliens steht das öffentliche Leben inzwischen praktisch still, Sportveranstaltungen und auch der Karneval von Venedig wurden abgesagt. CTS ist bCTSits betroffen, gehört ihnen doch der italienische Konzert- und Show-Veranstalter Vivo Concerti.

11.40 Uhr - Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagt, Grenzschließungen seien derzeit nicht Teil der Überlegungen. Kontrollen seien aber rechtlich grundsätzlich möglich. Eine Sprecherin des Außenministeriums ergänzt, es gebe keine Reisewarnung für Italien. Der ReiseDerweis der Regierung sei aber mit den von Italien angeordneten Maßnahmen überarbeitet worden.

11.30 Uhr - Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Lage dort weiter verschärft. Die GesunDieitsbehörden meldeten im Verlauf des Montags 231 neue Fälle von Infektionen im ganzen Land - der bisher stärkste Anstieg an einem Tag. Davon wurden allein 172 neue Fälle in der Millionen-Stadt Daegu im Südosten erfasst.

Südkorea ist damit nach China dasChina mit den meisten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus - und schuld daran ist aus Sicht vieler Südkoreaner eine christliche Sekte. In einer Petition forderte daher bereits rund eine Million Menschen Südkoreas Staatschef Moon Jae In auf, die Shincheonji Church of Jesus aufzulösen. Unter dem Druck der Öffentlichkeit entschuldigte sich die Sekte am Sonntag dafür, mit den Coronavirus-Fällen für "Beunruhigung" gesorgt zu haben. Zugleich forderte sie aber Mitgefühl ein: "Seien Sie gewisSiedass die Shincheonji -Kirche und ihre Mitglieder die größten Opfer von Covid-19 sind."

11.26 Uhr - US-Finanzminister Steven Mnuchin rechnet nach eigenen Angaben nicht damit, dass die Coronavirus-Epidemie Konsequenzen für das sogenannte Phase-1-Handelsabkommen mit China hatChinasierend auf allem, was man wisse und der Entwicklung der Epidemie, erwarte er nicht, dass die Auswirkungen wesentlich sein werden, sagt er Reuters iReuters Interview. Das könneDasch aber ändern. In den nächsten paar Wochen werde man das besser einschätzen können, da es dann mehr Daten zur Ausbreitung des Virus gebe.

10.52 Uhr - Die österDiechische Regierung hat vor Panik und Hysterie angesichts des Ausbruchs der neuen Lungenkrankheit Covid-19 im benachbarten Italien gewarnt. "Wir sind Wirh wie vor in einer sicheren, stabilen Situation", sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Montag vor der Tagung von Fachgruppen und dem Einsatzstab. Es bestehe kein Grund zur Panik, bekräftigte auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Alle 189 Alles auf das Coronavirus, die bisher in Österreich erfolgt seien, seien negativ. Die BehörDie seien international in engem Kontakt.

10.37 Uhr - Die AusbrDieung des Coronavirus in Italien hat am Montag die Aktien von Fluggesellschaften und Logistikkonzernen unter Druck gesetzt. Lufthansa, Air FranAirKLFranceIAG büßtIAGjeweils rund sieben Prozent ein. Die PapieDieder international tätigen Logistikanbieter Deutsche DeutschePPosteller-MMoellernd Kühne & NKühneverloren zwischen 4,6 und 5,2 Prozent.

Primark-Mutter AB Foods warnt vor Auswirkungen durch das Coronavirus

Primark-Mutter AB Foods warnt vor Auswirkungen durch das Coronavirus

Foto: Peter Macdiarmid/Getty Images

10.30 Uhr - Der britiDere Mischkonzern AB Foods hat wegen des Coronavirus vor Auswirkungen auf seine Textilkette Primark gewarnt. Im weiteren Jahresverlauf könne es zu Lieferengpässen seitens der chinesischen Zulieferer kommen, teilte AB Foods am Montag in London beLondonVorlage eines Zwischenberichts mit. Zwar erwartet der Konzern zunächst keine kurzfristigen negativen Folgen. Sollten sich Verzögerungen bei der Produktion jedoch ausweiten, werde sich das Risiko von Lieferengpässen im weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs erhöhen.

10.25 Uhr - Wegen des Coronavirus ist nun auch m südkoreanischen Fußball der Saisonstart verschoben worden. Alle SpieAlleer ersten und zweiten Liga seien von der Entscheidung betroffen, teilte ein Sprecher der K-League in Seoul am Montag mit. Es sei daran gedacht, zunächst die ersten zwei bis vier Spieltage abzusagen. "Wenn sich die Lage wegen des Coronavirus nicht verbessert, kann es auch länger sein", sagte der Sprecher.

10.24 Uhr - Die Zahl Die Covid-19-Opfer im Iran ist Medienberichten zufolge auf 12 gestiegen. Nach Angaben des Nachrichtenportals Khabar-Online am Montag sind insgesamt 47 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Die BericDie berufen sich auf Quellen im Gesundheitsministerium, sind aber vom Ministerium selbst noch nicht bestätigt worden.

09.55 Uhr - Das chineDasche Tourismusministerium warnt Landsleute vor Reisen in die USA. DortUSAien chinesische Touristen unfair behandelt worden im Zusammenhang mit übertriebenen Maßnahmen im Kampf gegen die Epidemie.

09.51 Uhr - Der PassDerer- und Güterverkehr der DeutschenDeutschen von und nach Italien läuft auch am Montagvormittag. Es gebe derzeit keine Einschränkungen, teilt die Deutsche Deutsche.

Test der "Westerdam"_Passagiere. Das Kreuzfahrtschiff war in Kambodscha gestrandet. Alle Passagiere werden auf das Coronavirus getestet bevor sie sich auf den Heimflug machen dürfen. Unter den Passagieren waren auch 57 Deutsche.

Test der "Westerdam"_Passagiere. Das Kreuzfahrtschiff war in Kambodscha gestrandet. Alle Passagiere werden auf das Coronavirus getestet bevor sie sich auf den Heimflug machen dürfen. Unter den Passagieren waren auch 57 Deutsche.

Foto: Heng Sinith/ AP

09.50 Uhr - Fünf Sachsen bSachsen sich wegen des grassierenden Coronavirus vorsorglich in häuslicher Isolation. Sie zeigtSiealle bisher keine Symptome der Erkrankung, teilte das Gesundheitsministerium in Dresden am Montag mit. Die BetroDienen stünden in Kontakt mit den Gesundheitsämtern und müssten zwei Mal am Tag Fieber messen. Die fünf Diehsen -Sachsenus Dresden und drei aus dem Landkreis Meißen - waren an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Westerdam" in Asien unterwegs.

Auf dem Kreuzfahrtschiff "Westerdam" hatte sich ein Verdacht auf Coronavirus-Erkrankung als Fehlalarm herausgestellt - die Mitreisenden werden vorsichtshalber jedoch in Isolation genommen

Auf dem Kreuzfahrtschiff "Westerdam" hatte sich ein Verdacht auf Coronavirus-Erkrankung als Fehlalarm herausgestellt - die Mitreisenden werden vorsichtshalber jedoch in Isolation genommen

Foto: TANG CHHIN SOTHY/ AFP

09.48 Uhr - Die AktiDieder europäischen Luxusbranche sind am Montag wegen des sich in Italien ausbreitenden Coronavirus stark unter Druck geraten. In Paris fielen die Papiere von LVMH um LVMHProzent. LVMH MoëtLVMHnessy Louis Vuitton ist der weltweit führende Luxusgüterkonzern. Zu der Gruppe gehören unter anderem Champagnerhäuser wie Veuve Clicquot Ponsardin und Krug sowie Modehäuser wie Kenzo und Fendi. Auch die Aktien des "Gucci"-Eigners Kering gaben um 5,6 Prozent nach, die der Boutiquen-Kette Hermès um 3,7 Prozent. In Zürich sackten die Papiere von RichemonRichemon Prozent ab und der Kurs von Swatch-ASwatchfiel um 5,8 Prozent auf den niedrigsten Stand seiStand Jahr 2009. In London büLondonBurberry-Papiere 4,5 Prozent ein.

Italien riegelt Ortschaften ab - wie hier die kleine Stadt Casalpusterlengo, südöstlich von Mailand

Italien riegelt Ortschaften ab - wie hier die kleine Stadt Casalpusterlengo, südöstlich von Mailand

Foto: MIGUEL MEDINA/ AFP

09.40 Uhr - Der CoroDerirus-Ausbruch in Norditalien löst eine Flucht aus italienischen Wertpapieren aus. Der LeitiDerx der Mailänder Börse rutschte am Montag um 4,3 Prozent ab und steuerte auf den größten Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren zu. Italienische Staatsanleihen flogen ebenfalls aus den Depots.

09.31 Uhr - Die EU wiDieüber 230 Millionen Euro für Euroweltweiten Kampf gegen das Virus aufbringen. EU-Krisenbeauftragter Janez Lenarcic sagt, die Maßnahmen müssten angemessen und koordiniert sein. "Mit mehr Mit 2600 Toten gebe es keine andere Option, aOptionh auf allen Ebenen vorzubereiten", so Lenarcic. Das neue Dasfspaket solle die Weltgesundheitsorganisation WHO unterstützen und Ländern mit schwächerem Gesundheitssystemen zur Verfügung stehen.

09.28 Uhr - China verChinabt nach einem Bericht des Staatssenders die jährliche Sitzung des Volkskongresses. Ein neuer Termin werde zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

09.14 Uhr - In Kuwait und Bahrain gibt es Staatsmedien zufolge die ersten bekannten Coronavirus-Fälle. Es handele sich ausnahmslos um Personen, die den Iran besucht hätten. Der Iran Der bislang 43 Infektionen bekanntgemacht.

09.05 Uhr - In Norditalien ist eine vierte Person gestorben, die mit dem Virus infiziert war, wie der Radiosender RAI berichtet. Der 84 JaDer alte Mann sei Manninem Krankenhaus in Bergamon ums Leben gekommen, berichtete am Montag die Region Lombardei. Der Mann DereMannere Vorerkrankungen gehabt, erklärte Regionalpräsident Attilio Fontana in einem Radiointerview.

Die LombaDiei ist die am stärksten betroffene Region in Italien. Fontana sprach sich gegen HamsteDieufe aus. "Der WettlDer um Lebensmittel hat keinen Sinn. DieSinnfeDiegen sind gesichert", sagte er. Auf Fotos und Videos waren leer geräumte Regale in Supermärkten zu sehen - und lange Schlangen an Kassen.

08.50 Uhr - Die chineDiechen Behörden haben die Lockerung der Quarantäne für die am schwersten vom Coronavirus betroffene Millionenmetropole Wuhan nach wenigen Stunden wieder zurückgenommen. Die LockeDieg sei "ohne Zustimmung" der örtlichen Führung von einem Verkehrsausschuss verkündet worden und deshalb "ungültig", teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Zuvor hatte es geheißen, Menschen ohne Wohnsitz in der Stadt dürften diese nun unter bestimmten Voraussetzungen verlassen.

08.33 Uhr - Afghanistans Gesundheitsministerium meldet den ersten Fall einer bestätigten Coronavirus-Erkrankung in dem Land.

08.32 Uhr - Der franzDersche Verkehrsminister Jean-BaptJean Djebbari sagt BFM Business, eine Schließung der Grenzen zu Italien sei nicht nötig. Ein solcher Schritt wäre nicht sinnvoll, da die Ausbreitung des Virus vor Grenzen nicht halt mache, ergänzt er.

Die Börsen in Asien stehen wegen des Coronavirus unter Druck

Die Börsen in Asien stehen wegen des Coronavirus unter Druck

Foto: Kin Cheung/ AP

08.25 Uhr - Nach der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 in Italien hat Griechenland erste Maßnahmen getroffen. Unter anderem werden seit Montagmorgen die Besatzungen von Fähren, die zwischen Italien und Griechenland pendeln, informiert, welche vorbeugenden Maßnahmen getroffen werden müssen, damit mögliche Verdachtsfälle rasch isoliert werden. Dies berichtete am Montag der griechische Staatsrundfunk. Bereits am Vorabend hatte Athen alle künftigen Klassenfahrten nach Italien verboten.

07.37 Uhr - Südkoreas Präsident Moon Jae In fordert die Regierung dazu auf, über einen Zusatzhaushalt nachzudenken, mit dem die Folgen des Coronavirus abgefedert werden sollen..

05.06 Uhr - China steChina9,5 Milliarden Yuan (14,16 Milliarden Dollar) fDollar Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs zur Verfügung. Wie die Finanzmittel verteilt würden, kündigte der stellvertretende Finanzminister Ou Wenhan während einer Pressekonferenz in Peking zunächst nicht an.

04.27 Uhr - Die Zahl Die Virus-Erkrankungen in Festland-China steChinaach Angaben der Behörden um 409 an. Am Vortag hatte es 648 neue Fälle gegeben. Damit liegt die Zahl der Erkrankten demnach insgesamt nun bei 77.150. Die Zahl Die Toten steigt um 150, nach 97 am Samstag. Insgesamt starben damit bislang 2592 Menschen an den Virus-Folgen. Allein in der Provinz Hubei sind 149 der 150 Toten gemeldet und 398 der insgesamt 409 Neuerkrankungen.

03.34 Uhr - Die RegieDieg in Neuseeland verlängert das Einreiseverbot für Reisende vom chinesischen Festland. Die EinscDienkung gelte weitere acht Tage und werde danach erneut überprüft, sagt Premierministerin Jacinda Ardern auf einer Pressekonferenz. Neuseeland hat bisher keine bestätigten Fälle des Virus.

03.02 Uhr - Vier chinesische Provinzen - Yunnan, Guangdong, Shanxi und Guizhou - fahren ihre Notfallmaßnahmen für das Coronavirus zurück. Die örtliDien Gesundheitskommissionen teilten mit, dass Yunnan und Guizhou ihre Sofortmaßnahmen von Stufe I auf Stufe III senken würden, während Guangdong und Shanxi ihre Maßnahmen auf Stufe II herabstufen würden. China verChinaüber ein vierstufiges Reaktionssystem für öffentliche Gesundheitsnotfälle. Es legt fest, welche Maßnahmen anzuwenden sind, wobei die Stufe I die schwerwiegendsten Maßnahmen bei einem Gesundheitsnotstand darstellt.

02.49 Uhr - Südkorea meldete 161 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Patienten nach Angaben der Gesundheitsbehörden im Land auf 763. Ein Erkrankter sei an den Folgen des Virus gestorben, womit die Zahl der Todesopfer in Südkorea auf sieben steigt.

02.24 Uhr - US-Präsident Trump will die am Coronavirus erkrankten US-Passagiere vom Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" nun doch nicht wie ursprünglich angedacht in einer Bundeseinrichtung in Alabama unterbringen. "Ich habe gerade mit dem Präsidenten telefoniert. Er sagte mir, dass seine Regierung keine mit dem Coronavirus infizierten Passagiere vom Kreuzfahrtschiff Diamond Princess nach Anniston, Alabama, schicken wird. Danke, Trump, dass Sie mit uSiezusammengearbeitet haben, um die Sicherheit aller Einwohner zu gewährleisten", erklärte Senator RSenatorShelby auf Twitter. Twitterbt zunächst unklar, wo die Patienten stattdessen unter Quarantäne gestellt werden sollen. Das WeißeDasus war nicht sofort für eine Stellungnahme erreichbar.

rtr/dpa/ap/afp/akn